
| - MINI Test - MINI Accessories - MINI Werk in Oxford |
| Sie heißen die »Fliegenden Finnen«, weil sie aus Skandinavien kommen und im Rennsport mit ihrem furchtlosen Fahrstil und ihrer Beherrschung von Technik und Fahrzeug einen erstklassigen Ruf genießen. Keiner hat diesen Titel mehr verdient als Rauno Aaltonen, in den 60er-Jahren einer der ersten »Fliegenden Finnen« in einem Mini. Das einstige Rallye-Ass hat sich zwar inzwischen vom aktiven Rennsport zurückgezogen, aber sein Herz gehört nach wie vor dem Motorsport – und dem MINI. MI: Täuscht der Eindruck, oder ist Finnland ein gutes Biotop für Rennfahrer? RA: Finnland hat mit seinen fünf Millionen Einwohnern mehr Spitzenfahrer im Motorsport hervorgebracht als jede andere Nation der Welt. Wir haben viele Weltmeister im Langstrecken-Motorradrennen, bei Rallyes, im Autorennsport. MI: Was macht Finnen so schnell? RA: Wenn sich in Finnland jemand ein schnelles Auto kauft, sagen die Nachbarn nicht »Dieser Raser ist eine Gefahr für die Allgemeinheit«, sondern sie sagen »Der fährt eben gern schnell«. Rallyefahren ist bei uns populärer als Fußball, das ist in den meisten anderen Ländern undenkbar. MI: Aber ein autofreundliches Meinungsklima alleine macht noch keine guten Fahrer. RA: Das Klima erledigt den Rest. Wenn man bei Schneestürmen und widrigsten Bedingungen fahren muss, wird man automatisch zu einem guten Autofahrer. Wenn das Auto mal wegrutscht und die Hinterräder durchdrehen, wird kein Finne nervös. Wir fahren im Winter so schnell wie im Sommer. MI: Was ist Ihre Meinung über den MINI, wie er jetzt in den Verkaufsräumen steht? RA: Sie haben es geschafft, ihn immer noch besser zu machen. Im MINI fühlt man sich nicht wie in einem Kleinwagen, sondern wie in einem Sportwagen. Ich habe mindestens 15 Autos ähnlicher Größe und Preisklasse getestet, nur der MINI fährt sich wie ein Sportwagen. Das vollständige Interview mit Rauno Aaltonen finden Sie auf S. 56-59 in der Barcelona-Ausgabe von MINIInternational. |
