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1964 gewann zum ersten Mal ein Mini Cooper S die Rallye Monte Carlo. Im Gespräch mit MINIInternational erinnert sich Rauno Aaltonen, der erfolgreichste Rallyefahrer der 60er Jahre, an die große Zeit der schnellen Kraftpakete.

Wo waren Sie, als Paddy Hopkirk 1964 als Erster in Monte Carlo über die Ziellinie fuhr?
Das weiß ich nicht mehr, denn bei einer Rallye wird ja nicht gezählt wie in der Formel 1. Man erfährt erst Stunden später, wer der Sieger ist. Die Resultate der Sonderprüfungen müssen erst addiert werden, und das dauert. Nach der Zieleinfahrt haben wir im Team aber die einzelnen Ergebnisse miteinander verglichen und deshalb vorher geahnt, dass Paddy gewonnen hatte.

Wie wurde der Sieg gefeiert?
Paddy Hopkirk war durch diesen Sieg über Nacht zum Nationalhelden in England geworden. Deshalb wurde das gesamte Team plus Mini nach der Siegerehrung nach London ins Palladium geflogen, zur Bruce-Forsyth-Show „Talk of the Town“. Das war damals die bekannteste Samstagabend-Show Englands und wurde von 20 Millionen Menschen gesehen. Normalerweise waren dort die Beatles und die Rolling Stones zu Gast, doch an diesem Abend war der Mini der Star der Show.

Warum war der Mini so unglaublich beliebt?
Durch seine sportlichen Erfolge war der Mini sozial akzeptiert, und Understatement war auf einmal in. Man musste nicht mehr mit einer
Luxuskarosse bei einer Party vorfahren, man konnte auch im Mini kommen. Außerdem hatte der Mini den Ruf weg, ein Wolf im Schafspelz zu sein.

Das vollständige Interview mit Rauno Aaltonen finden Sie auf den S. 58 – 60 der Mailand-Ausgabe von MINIInternational.

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