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| Mit Ray Jakeman ist nicht zu spaßen. Wenn der zierliche Mann mit der tief auf der Nase sitzenden Brille loslegt, entgeht ihm nichts. Jeden Tag lässt er sich eine Rohkarosserie aus der Fertigung in seine Werkstatt bringen und prüft sie bis ins kleinste Detail. Ein fehlender Schweißpunkt, eine nicht ganz exakt passende Kante? Selbst bei kleinsten Mängeln ist Jakeman unerbittlich. Akkurat sammelt er die Fehler in einer Liste und klebt sie zusammen mit einem farbigen Blatt an die aufgebockte Karosserie. „Today`s Audit Car“ steht in großen Lettern darauf und darunter eine bestimmte Zahl, die so genannte Qualitätsziffer (QZ). Ist das Papier rot und die Ziffer hoch, dann war das Ergebnis der Prüfung „unakzeptabel“. Bei eventuellen Mängeln versammelt sich die Mannschaft am Objekt und bespricht, wie sie ihre Arbeit noch besser machen kann. Jakemans Job ist ein kleiner, aber wichtiger Teil des Qualitätsmanagements in der Produktion des neuen MINI. Das traditionsreiche Werk in Oxford, in dem William Morris schon 1913 den ersten Morris Oxford bauen ließ, erfüllt nach Milliarden-Investitionen nicht nur technisch den Qualitätsstandard der BMW Group, sondern hat bei der Arbeitsorganisation sogar eine Vorreiterrolle im Konzern. „Jeder muss alle Informationen über die Qualität haben, das ist wichtig“, sagt Adrian Yates, ebenfalls verantwortlich für das Qualitätsmanagement. Der „New Oxford Way“ (NOW) steht für eine völlig neue Zusammenarbeit der Beschäftigten, die extrem flexible Arbeitszeiten zulässt und gleichzeitig jeden Mitarbeiter für die Qualität in die Verantwortung nimmt. Alle Informationen aus den Qualitätstests werden schnell und zuverlässig verbreitet, so dass Kontrollen immer nach dem neuesten Wissensstand durchgeführt werden. Mehr über das Werk in Oxford und die hohen MINI Qualitätsstandards, erfahren Sie ab S. 62 in der Reykjavík-Ausgabe. |
